Peptid-Rechner
Geben Sie den Peptidgehalt, das Wasservolumen und die gewünschte Menge ein. Der Rechner zeigt das Volumen in Millilitern und auf der Spritzenskala.
Geben Sie alle drei Werte ein. Das Ergebnis erscheint automatisch.
Lösungsvolumen: ml
Die Markierung zeigt das berechnete Volumen. Prüfen Sie beim Abmessen die Teilstriche Ihrer Spritze; deren Abstände können variieren.- Konzentration
- mg/ml
- Gewünschte Menge
- µg
- Anzahl vollständiger Entnahmen pro Fläschchen*
Der Rechner und die folgenden Informationen dienen zur Vorbereitung von Forschungslösungen. Die Produkte sind ausschließlich für Forschungszwecke bestimmt, nicht zur Anwendung am Menschen.
Peptide richtig rekonstituieren
Rekonstitution bedeutet, ein lyophilisiertes, also gefriergetrocknetes Peptid in einem geeigneten Lösungsmittel aufzulösen. Aus dem Pulver im Fläschchen entsteht eine Lösung für die weitere Laborarbeit. Wählen Sie Lösungsmittel und Volumen entsprechend dem jeweiligen Peptid und Forschungsprotokoll.
Arbeitsplatz vorbereiten
Arbeiten Sie auf einer sauberen Fläche. Bereiten Sie das Fläschchen, ein geeignetes Lösungsmittel, sterile Mess- und Transferhilfsmittel, Handschuhe und die im Laborprotokoll vorgesehenen Materialien vor. Prüfen Sie Produktkennzeichnung und Verpackung vor Beginn.
Geeignetes Lösungsmittel wählen
Peptide unterscheiden sich in ihrer Löslichkeit. Verwenden Sie bakteriostatisches Wasser nur, wenn es für Produkt und Experiment geeignet ist. Manche Peptide benötigen eine andere Lösung oder einen Puffer. Befolgen Sie Produktanweisungen und Forschungsprotokoll.
Fläschchen vorbereiten
Lassen Sie ein gekühlt gelagertes Fläschchen vor dem Öffnen verschlossen Raumtemperatur erreichen, um Kondensation zu begrenzen. Handhaben Sie Verschluss und Hilfsmittel gemäß dem aseptischen Verfahren Ihres Labors.
Abgemessenes Lösungsmittel hinzufügen
Messen Sie das gewählte Volumen ab und geben Sie die Flüssigkeit langsam entlang der Innenwand hinzu. Mischen Sie durch sanftes Bewegen des Fläschchens; vermeiden Sie kräftiges Schütteln und Schaumbildung, sofern das Protokoll nichts anderes vorgibt.
Auflösung prüfen und Lösung beschriften
Prüfen Sie, ob sich das Peptid wie erwartet aufgelöst hat. Bei verbleibenden Partikeln, Trübung oder Gel prüfen Sie die Lösungsbedingungen. Beschriften Sie das Fläschchen mit Name, Charge, Herstellungsdatum, Lösungsmittel und Konzentration.
Lagerbedingungen einhalten
Schützen Sie das Peptid vor Feuchtigkeit und direktem Licht. Richten Sie Lagertemperatur und -dauer nach den jeweiligen Produktdaten; eine einheitliche Frist gilt nicht für alle Peptide. Falls Einfrieren laut Protokoll zulässig ist, teilen Sie die Lösung in kleinere Portionen, um wiederholtes Auftauen zu begrenzen.
Was bedeuten mg, µg und Skaleneinheiten?
mg (Milligramm) und µg (Mikrogramm, auch mcg) geben die Peptidmenge an. ml (Milliliter) geben das Flüssigkeitsvolumen an. U‑100-Skaleneinheiten sind Volumenmarkierungen auf der Spritze, keine Peptidmenge.
Dieselbe Anzahl von Skaleneinheiten kann je nach Lösungskonzentration unterschiedliche Peptidmengen enthalten. Mehr Wasser bei gleichem Fläschcheninhalt bedeutet eine niedrigere Konzentration.
Fachliche Grundlagen: Thermo Fisher Scientific — Vorbereitung und Lagerung von Peptiden · Merck / Sigma-Aldrich — Auflösen von Peptiden
